Pressemitteilung vom 6. Juni 2013

Verkehrte Welt: Während zum Jahreswechsel schon fast frühlingshafte Temperaturen herrschten, suchte der Winter Wunstorf im März und April 2013 mit ungeheurer Kraft heim. Und nicht nur der Schneefall am Frühlingsanfang war typisch für dieses Frühjahr: Kälte und schlechtes Wetter blieben bis zum Sommeranfang. Das bestätigt auch der Deutsche Wetterdienst: „2013 erlebte Deutschland den kältesten Frühling seit 1987", meldete er Ende Mai. Vielerorts hatten die Heizungen daher bis in den Juni hinein keine Pause. „Nach dem äußerst milden Wetter in der Heizperiode 2012 konnten sich viele Kunden über Rückzahlungen freuen - dieses Jahr ist es sinnvoll, für die Jahresabrechnung schon eine kleine Reserve anzusparen", blickt meerenergie-Vertriebsleiter Björn Sommerburg nach vorn.

Egal ob mit Strom, Holz, Gas oder Öl geheizt wird: Die niedrigen Temperaturen und die lange Kältephase schlagen voll auf den Verbrauch durch. Viele Heizöltanks waren daher früher leer als gewohnt. Gaskunden merken von dem Mehrverbrauch noch nichts, da ihnen der Lieferant die zusätzliche Menge Gas sozusagen auf Kredit liefert. Erst am Jahresende wird der konkrete Verbrauch abgerechnet. „Vielen Kunden fällt dann erst auf, dass sie übers Jahr deutlich mehr Heizenergie gebraucht haben als in den vergangenen Jahren", so Sommerburg.

Bei der Jahresabrechnung 2013 wird dieser Effekt noch stärker als üblich sein. Denn 2012 war der Heizenergieverbrauch außergewöhnlich niedrig und dementsprechend gering war die Gasrechnung. „Der Unterschied zwischen einem warmen und einem darauffolgenden kalten Jahr führt natürlich auch zu einem sehr hohen Unterschied bei den Kosten", sagt der Vertriebsleiter.

Auch die Stadtwerke kamen ins Schwitzen

Das kalte Frühjahr ließ nicht nur die Gaszähler schnell laufen, auch die Mitarbeiter der Stadtwerke Wunstorf kamen ins Rotieren. „Wir beschaffen das Erdgas für unsere Kunden auf Basis von sogenannten Standardlastprofilen und Prognosen", erklärt der Vertriebschef. „Wenn dann der Verbrauch massiv in die Höhe geht, weil es viel kälter ist, als im langjährigen Mittel, dann müssen wir kurzfristig Gas nachkaufen." Und die Stadtwerke Wunstorf waren nicht die einzigen, die nachkaufen mussten, da die Kältewelle praktisch alle Energieversorger in Deutschland betraf. Dass man in einer solchen Situation am Markt keine Schnäppchenpreise erwischt, ist die Folge. „Unsere Einkaufspreise sind dadurch deutlich höher als kalkuliert", zieht Sommerburg zerknirscht die Bilanz. Davon spüren die Kunden derzeit zwar nichts - doch die hohen Preise nagen bei den Stadtwerken Wunstorf spürbar am Gewinn. „Der hohe Verbrauch spült natürlich erst einmal zusätzliches Geld in unsere Kassen - doch wir müssen es an unsere Lieferanten durchreichen", so der Vertriebsleiter.

Die Stadtwerke Wunstorf bieten aber Hilfe an: „Wir möchten unsere Kunden natürlich unterstützen wo wir können und werden in der Woche vom 17. bis zum 20. Juni unser Kundecenter länger öffnen. Dann können die Wunstorfer mit ihren Zählerständen zu uns kommen um die Abschlagsbeträge anzupassen damit am Ende des Jahres nicht das böse Erwachen kommt. Natürlich beraten wir auch gern zu Einsparpotenzialen", gibt Sommerburg einen abschließenden Tipp. Auch durch den Kombi-Bonus der Stadtwerke Wunstorf bei Abschluss eines Stromvertrages könnten Erdgas-Kunden sparen.

In der Beratungswoche ist das Kundencenter von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, immobile und gehbehinderte Kunden können sich für eine Vorort-Beratung telefonisch anmelden. Unter 05031/95400 ist auch eine telefonische Kundenberatung möglich.

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