Pressemitteilung vom 25. November 2009

meerstrom fließt bald
Vertragsflut sorgt für viel Arbeit bei den zukünftigen Stadtwerken Wunstorf

(25. November 2009) Über mehr als 3.300 Stromverträge freuen sich die Mitarbeiter des Gaswerks Wunstorf.

 „Die Kunden strömten regelrecht zu uns ins Kundencenter, der Postbote brachte uns wesentlich mehr Post als üblich und auch die Möglichkeit, online zu den Stadtwerken Wunstorf zu wechseln, nutzten viele", berichtet Ralf Hansing. Für den Kundenbetreuer vom Gaswerk Wunstorf und seine Kollegen bedeutet der Vertriebserfolg eine Menge zusätzlicher Arbeit. „Wir haben die Umstellung gut vorbereitet und für die Vertragsbearbeitung extra Zeitarbeitskräfte eingestellt", erläutert Henning Radant die Maßnahmen, die das Gaswerk Wunstorf schon im Vorfeld ergriffen hat. Der Geschäftsführer weiter: „Mindestens 2.000 Stromkunden hatten wir erhofft, 2.500 in unseren Zielen als sehr erfolgreich eingestuft - dass wir in diesem Jahr die Marke von 3.500 erreichen werden, ist grandios." Mit ihrem Verhalten hätten die Bürger in Wunstorf eindrucksvoll ihre Verbundenheit mit der Region gezeigt. „Gemeinsam mit den Kunden können die Stadtwerke Wunstorf viel Positives erreichen - der Vertriebsstart von meerstrom stimmt mich daher sehr optimistisch für die Zukunft unserer Stadt", begeistert er sich. „Ein Dank an alle, die den Erfolg ermöglicht haben, allen voran natürlich unseren Kunden."
Unbemerkt von den meisten Kunden läuft nun der sogenannte Wechselprozess. Nach genau festgelegten, bundesweit einheitlichen Regularien erfolgen dabei die Abmeldung beim bisherigen Stromlieferanten und unterschiedliche Meldungen beim Netzbetreiber sowie den Vorlieferanten der Stadtwerke Wunstorf. „Wir kennen die Prozesse auch vom Erdgas und haben uns darauf vorbereitet", sagt Radant. Aber es sei sehr zeitaufwendig, daher wird es bei vielen Kunden etwas länger dauern, bis sie das Schreiben mit der Lieferbestätigung vom Gaswerk Wunstorf bekommen. „Gerade jetzt, da wir so unerwartet viele neue Kunden gewinnen konnten."

Versorgung auf alle Fälle sichergestellt

„Niemand muss deshalb unruhig werden", stellt der Chef vom Gaswerk Wunstorf fest. „Die Vertragskündigungen beim Vorlieferanten sind durchgeführt. Sollte es wegen der Vertragslaufzeit oder anderen Unstimmigkeiten Fragen gegeben haben, setzen wir uns mit unseren Kunden immer schnellstmöglich in Verbindung." Für alle, die nichts vom Gaswerk Wunstorf hören, gilt: „Am 1. Januar 2010 beginnt der Vertrag mit den Stadtwerken Wunstorf." Und selbst wenn es zu Schwierigkeiten mit dem bisherigen Stromlieferanten kommen sollte, brauche niemand Angst haben, dass er am Neujahrstag ohne Strom dasteht. „Egal wie die vertragliche Seite geregelt ist: Die Stromversorgung ist immer sichergestellt", beruhigt Radant. „Wie dann die Abrechnung tatsächlich erfolgt, ist unsere Aufgabe. Darum muss sich kein Kunde Gedanken machen", erklärt der Geschäftsführer des Gaswerks Wunstorf.
Derzeit übernehmen die Mitarbeiter des Gaswerks Wunstorf die Vertragsdaten der Stromkunden in das eigene Abrechungssystem. „Wir können leider nicht sicherstellen, dass die Arbeiten bis zur turnusmäßigen Zählerablesung vollständig durchgeführt sind." Die erfreuliche, aber doch unerwartet hohe Anzahl an Neukunden übersteige momentan die Bearbeitungskapazität beim Gaswerk Wunstorf. „So kann es passieren, dass einige Kunden zum Jahreswechsel noch nicht mit den aktuellen Daten in unserem Abrechnungssystem geführt werden", so Radant. Da die Stromversorgung jedoch erst im neuen Jahr beginnt, habe dies keine finanziellen Auswirkungen für die Kunden.
„Ich weiß, dass viele Kunden ganz ungeduldig auf die Post vom Gaswerk warten", sagt Radant. Seine Mitarbeiter würden daher auch Sonderschichten schieben. „Doch ich befürchte, dass wir bis zum Jahresende nicht alle Verträge in unserer Datenverarbeitung scharf geschaltet bekommen." Somit werden einige Stromkunden erst im Januar 2010 die Bestätigung des Liefervertrags bekommen - dann aber schon von den Stadtwerken Wunstorf. Denn mit dem Jahreswechsel erfolgt die Umbenennung vom Gaswerk Wunstorf zu den Stadtwerken Wunstorf.

Für Fragen stehen die Mitarbeiter bereit

Immer wieder kam es in Gebieten, in denen größere Versorgerwechsel stattfanden in der Vergangenheit zu falschen Rechnungen. „Bundesweit ist leider zu beobachten, dass der bisherige Lieferant die Abschlagsabbuchung nicht rechtzeitig stoppt oder sich die Laufzeit von Briefen überschneidet", weiß Radant. Und betont gegenüber den Kunden aus Wunstorf: „Wenn Sie sich wiedersprechende Nachrichten erhalten, dann kommen Sie zu uns in unser Kunden-Center. Wir beraten Sie gerne. Doch wenn Sie nichts hören, können Sie grundsätzlich davon ausgehen, dass alles in Ihrem Sinne läuft."

zurück zur Übersicht